Biomatratzen – sind sie wirklich aus 100% natürlichem Material?

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Biomatratzen – sind sie wirklich aus 100% natürlichem Material?

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Biomatratze – Vor- und Nachteile von Kokosfaser-Latexmatratzen

Werden die sogenannten „Biomatratzen” wirklich aus 100% natürlichen Materialien hergestellt?

Welche Vor- und Nachteile sind zu erwarten beim Erwerb einer Kokosfaser-Latexmatratze?

Lies weiter, und Du bekommst Antwort auf all diese Fragen!

Inhalt – Die Titel sind klickbar!

Bio Matratzenmaterialien – wie natürlich ist eine Kokosfaser-Latexmatratze wirklich?

Der Hype um Biomatratzen, der vor einigen Jahren herrschte, ist mittlerweile abgeklungen. Ich möchte klarstellen, dass ich Stoffe aus der Natur sehr gern habe, ich benutze eine Latexmatratze, eine Baumwolldecke und ein Dinkelkissen. Das Problem im Zusammenhang mit diesem Thema ist, dass einige Hersteller und Händler vor Jahren erkannten, wie beliebt Naturprodukte in der Gesellschaft sind, sie machten sich diesen Trend zu Nutzen und bauten die Aussage, ihre Matratzen seien 100% natürlich, fest in ihre Marketingkommunikation ein. Sie taten das, anstatt die Vorteile von Latex-Biomatratzen hervorzuheben.

Die oben zitierte Aussage entspricht nämlich nicht ganz der Wahrheit, die zwei Rohstoffe der Biomatratzen, Latex und Kokosfaser werden nicht ganz in ihrem Naturzustand für Matratzen verwendet (wie man sehen wird, wäre das auch nicht sinnvoll). Ich werde hier kurz die Herstellung einer Kokosfaser-Latexmatratze erklären, und so beweisen, dass dieses Versprechen nicht eingelöst werden kann.

Die Rinde des Baumes Hevea Brasiliensis, oder Kautschukbaum, wird angeschnitten, so gelangt man zu einer milchigen, klebrigen Flüssigkeit, genannt Latex. Kautschukmilch ist also im Grunde wirklich ganz natürlich, sie wird in Schälchen aufgefangen.

latexmatratzen

Die Latexmatratze besteht nicht aus 100% natürlichem Material, aber sie ist trotzdem bequem!

Und hier ist auch schon der Haken bei der ganzen Sache, zum natürlichen Latex wird synthetisches Styrol-Butaden Kautschuk gemischt, das ist nötig, damit die Latex Matratze formstabil und nicht viel zu schwer und dicht wird (das wäre auch ein Nachteil bei der Luftdurchlässigkeit). Pure Latexmatratzen können allein schon deshalb nicht hergestellt werden, weil man zu Latex auch vulkanisierende und aktivierende Stoffe beimengen muss, wie z. B. Schwefel, Metalloxyd, Zinkoxyd und Kalziumoxyd, usw. Dieses Gemisch aus Naturlatex und synthetischem Latex wird nach Aufschäumung in eine Form gegossen, in der es bei hoher Temperatur vulkanisiert („gebacken”) wird.

Eigentlich gibt es drei Arten von Latex, 100% natürliches existiert nur auf dem Papier (siehe weiter unten), die meisten Biomatratzen sind aus Mischlatex (diese enthalten Naturlatex zu 20-50%), aber auch völlig synthetisches Latex ist auf dem Markt erhältlich.

Wir haben keine genauen Informationen darüber, welche Art von Latex die Biomatratzenvertreiber in Österreich anwenden, diese Fachgeschäfte versehen ihre Produkte einfach mit einem kleinen Etikett, wo „Bio” draufsteht, Details werden nicht groß bekanntgegeben…

Im Westen wird das geschriebene Wort ein wenig ernster genommen. Biomatratzenhersteller in den Vereinigten Staaten berufen sich gern auf Zertifikate von internationalen, unabhängigen Gutachtern (z. B. Global Organic Latex Standard). Sie geben sogar extra an, dass die zertifizierte, reine Latexmatratze zu 95% aus natürlichen Stoffen besteht (hier kann man darüber lesen: bengreenfieldfitness.com/2014/10/what-is-the-best-natural-organic-mattress/) Biomatratzen mit mehr Naturlatex haben keineswegs noch günstigere Eigenschaften, aber das ist eine andere Frage.

Latex und Kokosfaser. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Meiner Meinung nach ist Latex als Material für Matratzen ausgezeichnet (aber nicht, weil es 100%natürlich ist!), Kokosfaser dagegen ist das schlimmste überhaupt. Das muss auch mal erwähnt werden, Biomatratzenhersteller packen Kokosfaser nämlich aus irgendeiner perversen Neigung heraus sehr gern in die Matratzen mit rein.

Quelle: http://thomasvillelatexmattresses.com

Die Kokosfasern werden eingeweicht und gelockert, dann von der Kokosnuss abgeschält. Danach werden sie getrocknet und in Blöcke gepresst, die später mit teils synthetischem, teils natürlichem Latex überzogen werden(Latexierung). Die Herstellen meinen, dadurch wird die Kokosmatratze flexibler, widerstandsfähiger und länger haltbar.

Da sieht man gleich, dass die Inhaltsstoffe von Biomatratzen, Kokosfaser und Latex, nur so halb natürlich sind. Deswegen sind sie aber nicht unbedingt schlechter.

Biomatratzen-Ausgangsmaterialien werden deshalb so geschätzt, weil sie nachhaltig hergestellt werden, und biologisch abbaubar sind, die Umwelt also nicht mit Schadstoffen belasten. Diese Aussage – wie oben schon beschrieben – stimmt aber nur zum Teil.

Matratzenbezüge aus natürlichem Material

Zwar kann man nur mit Einschränkungen über einem Matratzenkern behaupten, dass er natürlich ist, die Bezüge können aber sehr wohl aus (größtenteils) organischem Material sein. Meistens aus Baumwolle (eventuell Leinen), Wolle oder Bambus.

Matratzen

Merinowollbezüge und -auflagen werden bei den Sommer/Wintermatratzen auf der Winterseite verwendet. Wolle ist ein Geschenk der Natur, es ist die praktischste Textilfaser, die Thermoregulierung macht sie so besonders. Bei kaltem Wetter hält sie warm, wenn es warm ist, schwitzt man jedoch nicht, Wolle ist besonders luftdurchlässig, und hat hohe Saugfähigkeit, Schweiß wird von der Haut abgeleitet und verdunstet. Selbst bei hohem Feuchtigkeitsgehalt fühlt sie sich trocken an, wegen des Lanolingehalts (Wollwachs) ist sie selbstreinigend und kann durch regelmäßiges Lüften erfrischt werden, gewaschen werden muss sie nur selten.

Baumwolle von der Baumwollpflanze ist Wolle ähnlich, sie ist luftdurchlässig und saugfähig, so erschafft sie ein ausgezeichnetes Schlafklima für den Körper. Seltener sind auch Matratzenbezüge aus Leinen erhältlich, Leinen fühlt sich selbst im Hochsommer angenehm kühl an.

Bambus ist wegen seiner antibakteriellen, desinfizierenden Wirkung so beliebt, seine Saugfähigkeit ist viermal so hoch, wie die der Wolle. Wie die vorher genannten ist Bambus auch ein ausgezeichnetes, hautfreundliches Naturmaterial.

bamboo

Um genau zu sein, muss erwähnt werden, dass man im Gegensatz zu Wolle 100% Baumwoll- oder Bambusbezüge ziemlich selten sind. Der Grund dafür ist die höhere Verletzlichkeit dieser Stoffe, die Bezüge können frühzeitig abgenutzt werden. Deshalb werden sie meistens mit verschiedenen Kunstfasern gemischt.

Vorteile der Biomatratzen

Der Matratzenkern einer Biomatratze kann aus Latexschaum und/oder aus Kokosfaser, oder aus einer Kombination dieser beiden hergestellt werden. So kann die Härte und Flexibilität je nach Verhältnis der Latex-Kokosfaserschichten variieren. Wie die Schaumstoffmatratzen, können Latex-Kokosfasermatratzen auch den Bedürfnissen von Menschen jeden Körperbaus und jeder Schlafgewohnheit  gerecht werden.

Ich möchte gar nicht leugnen, dass meiner Meinung nach Latex das beste Material für eine Matratze ist. Was Bequemlichkeit betrifft, kann er es mit Memoryschaum, mit hochflexiblem Kaltschaum (HR) und mit dem professionellsten Mini-Taschenfederkern aufnehmen. Latex ist dermaßen praktisch, dass er an sich als Matratzenkern geeignet ist, aber er wird auch als Komfortschicht eingesetzt.

latex-matratzen

Eine 7 Zonen-Latexmatratze sieht so aus!

Bei der Latexherstellung sind zwei Technologien bekannt, demnach gibt es Dunlop und Talalay Latex (auf die Herstellungstechnologien möchte ich hier nicht eingehen, über die wichtigsten Vorgänge wurde hier schon geschrieben.) Die Herstellung von Dunlop Latex fing 1929 an, er ist dichter, fester und härter, als Talalay Latex, so eignet er sich für Menschen mit größerem Gewicht. Talalay Latex ist löchriger, die Struktur besteht aus offenen Zellen, er ist leichter, flexibler, luftdurchlässiger, also auch bequemer (es ist wichtig zu erwähnen, dass sowohl Dunlop als auch Talalay Latex Mischungen aus natürlichem und synthetischem Latex sind).

Latex kann also in jedem Härtegrad hergestellt werden, so gibt es Biomatratzen, die nur aus hartem oder halbhartem Latex gemacht sind, andere wiederum (die etwas weicheren) erreichen ihre Bequemlichkeit durch eine härtere Kokosfaserschicht oder aus einer Stützschicht aus Schaumstoff/Federung.

Die meisten Latexmatratzen bestehen aus Zonen (am häufigsten 5, oder 7 Zonen), das heißt, dass sie sich den Konturen des Körpers vollständig anpassen können, mit Betracht auf die schwereren Körperteile (z.B. das Becken), und die „abstehenden” Körperteile (Hüfte, Schultern). Die Latex-Zonenmatratzen sind auf der ganzen Fläche durchgelöchert (der Durchmesser der Löcher bestimmt die Härte der verschiedenen Teile), so verbessert sich auch die Luftdurchlässigkeit.

latexmatratze-luft

Ich würde jetzt keine Diskussion darüber eröffnen, ob Latex- oder Latex-Kokosfasermatratzen luftdurchlässig genug sind, oder nicht, eins ist sicher, meine 7 Zonen-Latexmatratze wird effektiv genug durchgelüftet. Biomatratzenvertreiber halten Kokosfaser (aus welchem Grund auch immer) für ein ausgezeichnet luftdurchlässiges Matratzenmaterial, da ich darüber keine Erfahrungen habe, kann ich das weder bestärken, noch widerlegen. Es ist aber ganz sicher, das natürliche(re) Stoffe meistens luftdurchlässiger sind, als synthetische.

Ebenso ungeklärt ist die antiallergische Eigenschaft der Biomatratzen. In jedem Online-Forum, auf jeder Internetseite wird es als Tatsache erwähnt, dass Staubmilben sich nicht in Latex-Kokosfasermatratzen einnisten (englischsprachige Seiten heben hervor, dass sie frei von Schadstoffen sind, die Milben werden nicht erwähnt).

Meines Wissens kann sich die Milbe, die für allergische und asthmatische Beschwerden verantwortlich ist (genauer gesagt verursacht ihr Kot die Beschwerden), überall einnisten, wo sie Nahrung und ideales Klima findet. Da sie warme, feuchte (60-85% Luftfeuchtigkeit) Orte bevorzugt, und sich den Bauch mit abgestorbenen Haut- und Haarpartikeln vollschlägt, wohnt sie gern in Matratzen und Bettzeug.

hausmilben

Quelle: www.newscientist.com.

Tatsache, dass es Stoffe gibt, in denen Milben schwerer vorankommen können, wie z. B. Wolle, schwerer und dichter Latex und andere dichte Schaumstoffe. Temperaturregulierende Wollbezüge, oder luftdurchlässiger Latex bieten eher ein optimales, trockenes und kühles Schlafklima, so nisten sich auch die Milben nicht so gern in diese Stoffe ein.

Um Allergien vollkommen loszuwerden, braucht es eine  Änderung der Lebensweise, und die Matratze kann mit Hilfe von bei hoher Temperatur waschbaren Matratzenschonern von Milben befreit werden.

Der größte Vorteil von Latex ist die Formstabilität. Dichter, flexibler Latex hält die Form, er wird viele Jahre lang gut erhalten bleiben. Man darf aber keine Wunder erwarten, echte Bequemlichkeit garantiert Latex – wie alle anderen Matratzen- etwa 7-8 Jahre lang.

Nachteile von Latex-Kokosfaser-Biomatratzen

Der eigentliche Nachteil bei Biomatratzen ist die Kokosfaser, sie ist nämlich so hart (trotz Latexierung), dass sie den drauf liegenden Körper regelrecht „zerbrechen” würde, deshalb wird sie in Biomatratzen nur als Stützschicht eingesetzt. Je dicker die Kokosschicht ist, umso härter und unbequemer ist die Matratze. Eine Kokosfasermatratze ohne Latex taugt überhaupt nichts, in die Tonne damit (früher wollte man solche Matratzen als Kindermatratzen an den Mann bringen, seitdem hat es sich herausgestellt, dass sie für Kinder auch nicht geeignet ist).

Einige Vertreiber meinen, die Saugfähigkeit der Kokosfasermatratze sei einfach phänomenal, auf einer englischsprachigen Webseite habe ich jedoch ein Kommentar eines Users (sogar eines Diplomingenieurs) gelesen, er warnt strikt davor, Kokosfaser nass zu machen, weil sie davon schnell kaputtgeht (das kann man hier nachlesen, Link in den Browser kopieren: www.quora.com/What-are-the-problems-faced-when-using-coir-mattresses). Auf österreichischen Seiten kann man über verschimmelte Kokosmatratzen lesen. Natürlich kann jede Matratze verschimmeln, das ist kein Materialfehler (sondern vielleicht das der nicht richtig isolierten Wohnung, die Wände sind feucht, usw. ), aber es ist trotzdem unangebracht, auf diese Weise Werbung für eine Kokosfasermatratze zu machen.

kokus-latex

Die Kokosfaser ist sehr fest, spröde und hart (durch Latexierung wird sie etwas weicher), daraus ergibt sich eine, im Gegensatz zum flexiblen Latex sehr unvorteilhafte Eigenschaft, es bilden sich sehr schnell Dellen in der Matratze, sie hängt durch, sie ist kürzer haltbar, als jede andere Art von Matratze (dem kann man vorbeugen, indem man eine Matratze wählt, die mehr Latex, dafür weniger Kokosfaser enthält.) Wenn die Kokosfaser abgenutzt ist, bekommt man Rücken- und Kreuzschmerzen, und man fühlt sich am Morgen erschlagen.

Damit nicht alles so rosig ist, muss man auch ehrliche Worte über Latex sagen. Latex ist homogen und dicht, deshalb irre schwer, ein Nachteil von Latex- und Latex-Kokosfasermatratzen ist, dass man sie kaum bewegen oder umdrehen kann (vor allem nicht in Doppelbettgröße)

Biomatratze, oder Schadstofffreie Matratze – welche lohnt sich?

Ich hätte diesem Kapitel beinahe den Titel gegeben: „Worauf soll man beim Kauf einer Biomatratze achten?”. Aber ich denke, diese Frage muss anders gestellt werden.

Da die als Bio bezeichneten Matratzen nur zum Teil aus Naturmaterialien hergestellt sind, lohnt es sich allein deswegen nicht, eine Latex-Kokosfasermatratze zu wählen. Wenn man jedoch darauf besteht, dass die Matratze so viele Stoffe aus der Natur enthält, wie nur möglich, dann sind Latexmatratzen zu empfehlen, möglichst die, in denen kein bisschen Kokosfaser zu finden ist.

noks-matratze

Eine schadstofffreie Matratze kann den Traum versüßen!

Latexmatratzen sind in jeder Härte bei erhältlich, und in der geeigneten Ausführung (beispielsweise mit 7 Zonen) sind sie sehr bequem (hier muss der pflanzliche Memoryschaum erwähnt werden, der in Ungarn zwar nicht zu kaufen, im Westen jedoch sehr verbreitet ist, und angeblich genauso bequem ist, wie normaler Memoryschaum).

Wenn es für einen wichtig ist, dass die Matratze aus gesundem Material ist, die Herstellung und Entsorgung unter streng regulierten Bedingungen, ohne Umweltbelastung stattfinden soll, dann können zertifiziert schadstofffreie Schaumstoffmatratzen den Traum versüßen.

certipur

Mit diesem Zertifikat kann man erkennen, welche Matratze keine umweltbelastenden und gesundheitsschädlichen Stoffe enthält!/Quelle: eurofoam.hu/cegunkrol/tanusitvanyok/

In den USA wurden im Jahre 2007 die Brandschutzverordnungen der Matratzenausgangsstoffe reguliert, das hatte  die Anwendung einiger schädlichen Stoffe bei der Matratzenherstellung zur Folge. Das größte Problem bedeutete – neben Borsäure, Antimon und Formaldehyd – ein bromhaltiges Flammschutzmittel, PBDE (Polybromiertes Diphenylether).

Für Schaumstoffe wurde das sogenannte Certi-PUR Zertifikat ins Leben gerufen, das garantiert, dass diese Schaumstoffmatratzen keine umweltbelastenden und gesundheitsschädlichen Stoffe enthalten. Wenn man sichergehen will, sollte man die Noks-Webseite besuchen, dort sind ausschließlich solche Matratzen erhältlich.

Schaumstoffmatratzen aus umweltbewussten, gesunden Materialien (Memory- oder Kaltschaum) können in jedem Härtegrad, jeder Dichte und Flexibilität hergestellt werden, man kann sich individuell das optimalste aussuchen.

Was für Matratze soll man kaufen?

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Quellen:

  • Eigene Erfahrungen
  • http://www.cnc.hu/2016/07/a-gumi-evszazadai/
  • http://www.cnc.hu/2016/08/martasos-technologiak-a-gumiiparban/
  • bengreenfieldfitness.com/2014/10/what-is-the-best-natural-organic-mattress/
  • sleepopolis.com/best-mattress/best-natural-organic-mattress/
  • www.organicnewsroom.com/best-organic-mattress/
  • www.sleeplikethedead.com/mattress-reviews-latex.html#6
  • sleeponlatex.com/blogs/news/7845413-dunlop-vs-talalay-latex-foam
  • www.vitatalalay.com/dunlop-latex-vs-talalay-latex-mattress/
  • sleepingorganic.com/talalay-vs-dunlop-latex/
  • http://www.myessentia.com/learn/starting-from-scratch/what-is-an-organic-mattress/
  • http://kockazatos.hu/anyag/polibr%C3%B3mozott-bifenilek-pbb-%C3%A9s-polibr%C3%B3mozott-difenil-bifenil-%C3%A9terek-pbde-pbbe
  • www.yosaki.com/advantages-and-disadvantages-of-coir-mattresses/
  • www.quora.com/What-are-the-problems-faced-when-using-coir-mattresses
  • www.nlcafe.hu/forum/?fid=441&topicid=233656
  • http://eurofoam.hu/cegunkrol/tanusitvanyok/
By | 2017-06-29T15:12:56+00:00 Juni 7th, 2017|Schlaf|0 Comments

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